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Wörthersee 2008

Wörthersee GTI-Treffen 2008

Electronic Arts war beim diesjährigen Wörthersee GTI-Treffen 2008 vor Ort, wo rund 200.000 VW-Fans aus halb Europa in Kärnten, Österreich zusammenkommen. Für ausgewählte Gäste und den EA Drift King gab es als besonderes Highlight ein Drift Training, bei dem Junkie von NFS-Planet dabei war und hier seine Eindrücke schildert:



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GTI-Treffen am Wörthersee

Electronic Arts rief zum Drift King Event an den Wörthersee und so begab ich mich ins malerische Kärnten, wo sich Städte mit gerade einmal zehn Flugzeuglandungen täglich bereits mit dem Titel "EM-Stadt" schmücken dürfen. So sehr in Klagenfurt und Umgebung schon alles im Zeichen der in Kürze beginnenden Fußball-EM steht, wird die Idylle zur Zeit doch von dröhnenden Motoren der Marke VW durchbrochen: In der Region um den Wörthersee findet vom 22. - 25. Mai die 27. Auflage des alljährlichen Golf GTI-Treffens statt. Dementsprechend herzlich werden Fremdfabrikate von den mit Bier, Sonnenschirm und Campingstuhl bewaffneten Schaulustigen auf den Straßen rund um Reifnitz empfangen - wer kein Fahrzeug aus dem VW-Konzern sein Eigen nennt, musst sich dieser Tage so einiges anhören.


Das Drift-Training

Mit einer Mischung aus Vorfreude und Unruhe wagten sich die acht Teilnehmer zu einem nahe gelegenen Fahrsicherheitszentrum des ÖAMTC, wo wir von Walter, unserem Instruktor mit 30 Jahren Motorsporterfahrung ebenso freundlich wie unverständlich empfangen wurden. Ein Ur-Kärntner spricht nunmal kein Hochdeutsch. Nach einer kurzen Einweisung mit Theorieunterricht ging es dann auch direkt schon los. Walter übergab vier Schlüssel zu BMWs und Porsches an die Zweierteams, und zunächst nahm ich als Beifahrer an der Seite des Wildcard-Gewinners Michael in einem roten Porsche 968 Carrera RS Platz. 3,8 Liter brüllender Boxer-Sound im Heck, eine wirkungsvolle Lüftung fehlte an Bord genauso wie elektronische Fahrhilfen, dazu eine derart harte Kupplung, die einem beim Zurückfedern des Pedals das Bein am Lenkrad brechen könnte - das konnte ja heiter werden.

Zunächst sammelten wir unsere ersten Erfahrungen im Grenzbereich (und natürlich auch darüber hinaus) auf der nassen Kreisbahn. Schnell wurde allen klar, was auch Walter zuvor ansprach: Driften ist kein Selbstläufer und verlangt ebenso viel Feingefühl im Gasfuß wie unermüdliches Training. Der Bereich zwischen geradeaus fahren und einem Dreher ist für einen gelungenen Drift auf dem besonders rutschigen Asphalt sehr gering. Dennoch ließen erste Erfolgserlebnisse nicht auf sich warten und Fahrer wie Beifahrer gleichermaßen aufjubeln. Auch der einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht vermiesen, sondern ließ die Fahrzeughintern umso mehr ausschwenken.

Auch die anschließende Übung auf der Schleuderplatte wurde vom Fahrerfeld mehr oder weniger erfolgreich absolviert und zur allgemeinen Erheiterung mit zahlreichen Pirouetten verschönert. Erst bei derartigen Versuchen lernt man, was der Begriff "Fahrzeugkontrolle" wirklich bedeutet.
Die bekannte Ausweichübung zum Umfahren von Wassersäulen als Hindernisse wurde kurzerhand zum Üben von Kettendrifts umfunktioniert, und wer dabei die Seitenscheibe offenließ, war spätestens jetzt komplett durchnässt: Driften ist eine äußerst schweißtreibende Angelegenheit und verlangt viel Lenkradarbeit. Gerade das Herumrudern in den Porsches ist aufgrund der fehlenden Servounterstützung Schwerstarbeit.


Die Autos

Da kam die anschließende Kaffeepause gerade recht, und so wurden Meinungen zu den Fahrzeugen und die ersten Drifterfahrungen in der Runde ausgetauscht. Helge von der Tuning-Community Pagenstecher und Christian vom ESL-Veranstalter Turtle Entertainment lobten die vergleichsweise problemlose Beherrschbarkeit des schwarzen BMW E36, der aber bald darauf mit Motorproblemen ausfallen sollte. Dagegen verzeihen die hart gefederten, sehr direkt auf Lenk- und Gasbefehle reagierenden Porsches, besonders der rote 968, kaum einen Fahrfehler. Einigkeit herrschte beim goldenen BMW E30: Mit einem 3,5-Liter-Motor sowie abgefahrenen Reifen mit Überdruck bestückt und einem Lebendgewicht von unter einer Tonne offenbarte der Bayer eine Stabilität im Geradeauslauf und eine Zickigkeit wie Amy Winehouse zu später Stunde. So wollte einen selbst bei vergleichsweise "normaler" Fahrweise das Heck des öfteren überholen. Offensichtlich befand sich keines der Fahrzeuge im Serienzustand.

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- Junkie

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