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Need for Speed Rivals

Need for Speed Preview

Das kommende Need for Speed wurde auf der diesjährigen gamescom vorgestellt und wir haben uns das nicht entgehen lassen den neuesten Titel im NFS Line-Up anzuzocken. Was ihr von dem Spiel erwarten könnt, erfahrt ihr hier:



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Auch wenn der Titel "Need for Speed" auf einen kompletten Reboot der Serie hindeutet, ähnelt das neueste Werk von Ghost Games offensichtlich eher einem Underground als dem mittlerweile 21 Jahre alten ersten Teil des Franchises. Das mag Serienveteranen übel aufstoßen, allerdings erschienen in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel nach dem Muster "Supersportwagen gegen Polizei" mit zuletzt eher mäßigen Kritiken.

Szenario

Die zweijährige Entwicklungszeit nutzte Ghost Games, um das Spielkonzept von Rivals komplett über den Haufen zu werfen und im Grunde ein völlig neues Spiel zu entwickeln. Dazu wurde erstmals (und endlich!) in großem Umfang die Electronic Arts-eigene Website Speedhunters als Ressource verwendet. Speedhunters berichtet über die weltweite „Car Culture“ mit Schwerpunkt auf herausragende Fahrzeuge, Trends und Persönlichkeiten. Viele der dort veröffentlichten Artikel haben ihren Weg in das neue Need for Speed gefunden: Bodykits von Rauh Welt Begriff oder Magnus Walker, populäre Hersteller wie Rotiform oder Rocket Bunny und Zwischensequenzen mit den Driftstars Vaughn Gittin Jr. oder Fredric Aasb? stehen also auf dem Programm. Sowohl die Fahrzeugauswahl als auch die dazugehörigen, wieder vorhandenen Tuningmöglichkeiten hinsichtlich Optik und Performance (beide voneinander unabhängig) orientieren sich entsprechend an der „echten Welt“.

Karriere

Insbesondere über die fünf „Icons“ in Need for Speed wird auf Speedhunters immer wieder berichtet. Bekannteste Persönlichkeit dürfte hier Gymkhana- und Rally-Star Ken Block sein, der im Spiel die Style-Ikone darstellt. Jede der Ikonen repräsentiert einen eigenen Handlungsstrang, für den man durch dazu passende Aktionen (Drifts, Verfolgungsjagden, hohe Geschwindigkeiten, Fahrzeugtuning, Fahren mit anderen Spielern) Punkte sammelt und dadurch in der Singleplayer-Karriere fortschreitet. Begleitet werden diese Erlebnisse und Erfolge wieder durch Realfilm-Zwischensequenzen, wobei die Schauspielerei und Dialoge der Darsteller teilweise ein wenig überzeichnet wirken. Als Spielzeit für die Singleplayer-Karriere wurden uns 10-12 Stunden genannt, wobei mit täglichen und wöchentlichen Herausforderungen sowie diversen Multiplayer-Funktionen wie Foto-Sharing inklusive zusätzlicher Reputation durch Likes und natürlich diverser Rennmodi für Langzeitmotivation gesorgt werden soll.

Spielwelt

Grundsätzlich wird man in Ventura Bay, das in sechs Bezirke unterteilt und doppelt so groß wie die Umgebung von Rivals ist, auch anderen Spielern begegnen, denn Need for Speed setzt auf ein Always-online-Konzept mit dedizierten Servern. Die Polizei ist je nach Gebiet stark oder gar nicht vertreten und wird schon bei kleineren Vergehen aufmerksam. Hier wird laut Ghost Games jedoch noch feingetunt, damit die Cops nicht nur zu einem dauerhaften, lästigen Anhängsel verkommen. Die Verfolgungsjagden wurden zudem sehr abgespeckt: Funksprüche sind nicht mehr zu hören, es gibt nur noch zwei Heat-Level und keine Gadgets wie Krähenfüße, man wird nicht länger von Hundertschaften verfolgt. Sollte es dennoch eng werden, hat man jederzeit die Wahl, mittels Tastendruck die Strafe zu bezahlen oder die Flucht anzutreten, ohne dass die Situation von einer Zwischensequenz unterbrochen würde. Das Ganze ist dadurch zwar nicht mehr so immersiv, aber dafür umso realistischer und wirkt eher wie ein Underground mit Polizei als ein Rivals mit Tuning.

Fahrphysik

Die Spielwelt bietet dabei die gewohnte Abwechslung, von Touge-Rennen in Canyons über Outruns auf Highways bis hin zu Drift-Rennen in industriellen Gebieten. Teilweise kann man die Events nur mit speziellen Fahrzeugkategorien oder bis zu einer gewissen PS-Zahl bestreiten. Das Fahrzeugtuning sollte also nicht nur auf die persönlichen Vorlieben, sondern auch auf die jeweiligen Erfordernisse abgestimmt werden. Mittels eines einfachen Schiebereglers lässt sich das Handling für jedes Fahrzeug separat zwischen Drift und Grip regulieren, die Profis können aber auch detaillierter Dämpferraten, Luftdruck und weiteres einstellen. Der Mehrwert von einem auf Grip getunten Auto war in der angespielten Version aber noch nicht zu erkennen, da laut Entwickler kein Spielstil benachteiligt sein soll, aber sich durch Drifts jederzeit zusätzliche Rep-Punkte sammeln lassen. In jeder Variante bleibt das Handling aber gewohnt arcadig und erinnert insbesondere in der Drift-Variante an Hot Pursuit.

Fazit

Need for Speed verspricht eine Menge und scheint sogar die Rufe der Community nach einem Underground 3 erfüllen zu können. Die einjährige Pause und damit zusätzliche Entwicklungszeit sowie das Abweichen vom bekannten Muster scheint dem Franchise und auch den Entwicklern sehr gut zu tun. Die Ressourcen und Verbindungen von Speedhunters bringen frischen Wind, wovon Realismus und Spielspaß profitieren können. Nach einigen schwächelnden Serienteilen ist das neue Need for Speed wieder ein Titel, der mich mit Vorfreude auf das Releasedatum 5. November 2015 blicken lässt.

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- Junkie


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