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NFS Hot Pursuit

Need for Speed Hot Pursuit Review

Wir waren zu Gast bei Criterion Games in Guildford, UK und durften das kommende Need for Speed Hot Pursuit anspielen. Mit Need for Speed Hot Pursuit bekam Criterion Games die Chance, ihre eigene Interpretation von Need for Speed zu realisieren - und es kann sich durchaus sehen lassen! Teure Sportwagen, rasante Rennen und gefährliche Verfolgungsjagden sind natürlich mit dabei. Neu ist aber, dass man sich diesmal seit langem wieder selbst hinter das Steuer eines Polizeiwagens setzen und Jagd auf die Raser machen kann, denn NFS Hot Pursuit kombiniert beide Seiten des Gesetzes in einem Spiel.



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Wagen / Steuerung

Der Fuhrpark in NFS Hot Pursuit bietet so gut wie alles, was das Herz eines Rennspielers höher schlagen lässt: Von Lamborghini Gallardo in mehreren Versionen, über Bugatti Veyron, Porsche 918 Spyder, bis hin zu Mercedes-Benz SLR McLaren Stirling Moss ist alles dabei, was Rang und Namen hat. Lediglich Wagen der Marke Ferrari bleiben auch dieses Mal wieder außen vor.

Während die meisten bekannten Luxuswagen natürlich den Rennfahrern bestens bekannt sind, stehen auch den Cops die meisten Edelkarossen der Raser in Polizeiausführung zur Verfügung, um den Rasern mit den gleichen Mitteln das Handwerk legen zu können. So gibt es unter anderem einen Nissan 370Z, eine Dodge Viper im Sherriffoutfit, oder einen Lamborghini der italienischen "Polizia".

Im Fahrverhalten kann Criterion seine Wurzeln mit Burnout nicht leugnen, denn die Wagen steuern sich extrem arcade-lastig und die Unterschiede zwischen den Fahrzeugen, besonders innerhalb einer Klasse, sind nicht besonders groß. Bestes Indiz hierfür ist auch die Tatsache, dass bei der Standard-Tastenbelegung Handbremse und Nitro vertauscht wurden und somit die Steuerung haargenau der von Burnout entspricht. Das arcadige Handling hat allerdings durchaus seinen Reiz, denn langgezogene Drifts um die Kurven gelingen ohne viel Übung und schnelle Manöver ohne unabsichtliche Ausflüge ins Grün sind auch gut möglich.

Dennoch folgt das Fahrverhalten dem Motto „easy to learn, hard to master“: Wer gute Zeiten schaffen will, braucht das Gefühl für den richtigen Driftwinkel und wird tendenziell lieber die Gegenfahrbahn wählen und dem Verkehr möglichst knapp ausweichen, um durch solche Aktionen den Nitrovorrat möglichst schnell wieder zu befüllen.

Events / Spielmodi

Auf der Seite des Rasers gibt es keine großen Überraschungen, es gibt klassische Rennen, Zeitfahren, Verfolgungsjagden mit der Polizei. Als Cop muss man meistens natürlich die Raser schnappen, das gibt es in den verschiedensten Variationen. Zum Beispiel findet ein Rennen statt und man muss versuchen, alle Rennteilnehmer auszuschalten, bevor sie die Ziellinie überqueren.

Ein interessanter Modus ist der „Interceptor-Mode“, der sich über die gesamte Welt erstreckt und man einen Raser ausschalten muss. Er kann frei fahren, wohin er will, man darf ihn nur nicht aus den Augen verlieren.

Zusätzlich gibt es Zeitfahr-Events, in denen man in einer vorgegebenen Zeit (mit Blaulicht und Sirene) rechtzeitig zu einer Straßensperre schaffen muss. Bei Kollisionen mit anderen Wagen oder der Bande wird einem Zeit abgezogen.


Waffen

NFS Hot Pursuit ist wie bereits erwähnt ein Arcade-Spiel und da darf die entsprechende Unterstützung durch „Waffen“ nicht fehlen. Sowohl Raser als auch Polizisten haben eine Palette an Waffen zur Verfügung, die sie beliebig einsetzen können, jedoch nur in der Anzahl, die Spiel für ein Event vorgibt.

Beginnend bei den Cops gibt es natürlich die klassische Straßensperre. Einmal aktiviert, bauen sich weiter vorne mehrere Polizeiwagen zu einer Straßensperre auf, um den Raser zu stoppen. Damit es nicht allzu fies ist, befindet sich irgendwo in der Sperre meistens ein Loch, das nur durch Absperrungen abgegrenzt wird. Für den Fahrer ist die einzige Chance, dieses Loch rechtzeitig zu sehen, denn links und rechts ist selten genug Platz um vorbeizukommen.

Eine weitere Waffe sind die Nagelbänder, die während dem Fahren hinten ausgelegt werden können. Hierbei orientiert man sich am besten im Rückspiegel am hinten fahrenden Raser und schaltet ihn so gezielt aus. Polizisten können außerdem Helikopterunterstützung anfordern, der voraus fliegt, den Flüchtenden verfolgt und auch versucht vor ihm Nagelbänder auszuwerfen.

Eine weitere mächtige Waffe ist das EMP, das einen elektromagnetischen Impuls aussendet und so die Fahrzeugelektronik für einen kurzen Zeitraum lahmlegt. Hierbei muss man hinter dem gegnerischen Fahrzeug fahren und in mit dem EMP ins „Visier“ nehmen. Wenn man ihn lange genug angepeilt hat, wird der Impuls ausgesendet. Wenn der Raser zu weit weg ist, oder durch eine Kurve aus dem Sichtbereich gelangt, schlägt das EMP fehl, wenn es nicht in einem bestimmten Zeitraum den Wagen lange genug anvisieren konnte. Besonders gut eigenen sich hierfür also eher lange Geraden, bei denen der Raser nicht ausweichen kann.

Doch der Raser kann sich auch wehren, um die lästigen Cops abzuschütteln und so hat er auch ein paar Nagelbänder mit im Gepäck, also sollte man als Cop immer auf der Hut sein, wenn man einen Raser dicht verfolgt. Sollte ihm ein Cop mit einem EMP auf die Pelle rücken, kann der Raser einen „Jammer“ einschalten, der die Systeme der Polizei lahmlegt. Dadurch schlägt nicht nur das EMP fehl, sondern auch die Minimap verschwindet, auf der die Position des Rasers angezeigt wurde, außerdem kann die Polizei für einen kurzen Zeitraum keine Waffen einsetzen. Der Jammer ist somit ideal, um sich irgendwo zu verstecken oder an einer Kreuzung die Verfolger auf die falsche Fährte zu locken.

Wenn die Cops zu dicht aufrücken, kann der Raser auch einen „Turbo“ aktivieren, der weitaus mächtiger als das klassische Nitro ist. Für einen kurzen Zeitraum geht der Wagen ab wie eine Rakete und man verschafft sich so einen guten Vorsprung vor der Polizei. Außerdem hat der Raser wie die Polizisten ebenfalls ein EMP mit an Bord, das er gezielt gegen die Polizisten (oder auch andere Raser) einsetzen kann.

Die Waffen mögen für ein Need for Speed Spiel ein wenig eigenartig wirken, passen sich aber gut in die Atmosphäre von Hot Pursuit ein und gibt so beiden Seiten entsprechende Möglichkeiten, sich unerwartet Vorteile zu verschaffen. Gerade im Multiplayer-Modus ist das immer ein ziemlich Spaß, so seinen Gegnern auf die Pelle rücken zu können. Allerdings sollte man aufpassen, denn wenn man im Team spielt, kann es auch passieren, dass man mit den Nagelbändern seine eigenen Kollegen erwischt, oder unabsichtlich mit dem EMP ausschaltet.





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- Shocker, Junkie (14.11.2010)



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